Die 15. Auflage des Plankefelser Waldlaufs stand am 12. Juli 2026 in meinem Kalender. Wie schon in den Vorjahren stand neben dem Sport erneut das hervorragende Catering im Fokus.
Raceday…
An der Routine aus dem Vorjahr hat sich für mich nicht viel geändert. Nach dem Frühstück machte ich mich, begleitet von Claudia, die in diesem Jahr allerdings nicht an den Start ging, auf den Weg in die kleine oberfränkische Gemeinde Plankenfels. Die Parkplatzsituation war in diesem Jahr leider etwas angespannt, aber wir fanden schließlich einen Platz unweit des Veranstaltungsgeländes.
Dort angekommen trafen wir am Eingang des Sportheims gleich auf viele vertraute Gleichgesinnte, denn auch in diesem Jahr war das Team Wiesent-Challenge mit über 20 Teilnehmern vertreten. Nachdem ich meine Startnummer empfangen hatte, blieb noch Zeit für ein Gruppenfoto und zur Vorbereitung auf den Lauf.
Kurz vor dem Start gab es ein paar Worte der Begrüßung und das obligatorische Streckenbriefing. Anschließend fiel pünktlich um 10:30 Uhr der Startschuss für die Hauptläufe (Viertel- und Halbmarathon).
Mein Lauf
Zusammen mit ca. 130 anderen ging es los. Mir genügte, wie in den Vorjahren und auch dem Großteil der Teilnehmer, eine Runde durch den Plankenfelser Wald. Nach kurzer Zeit entzerrte sich das Feld und ich konnte mich an die Spitze setzen. Fortan lief ich ein sehr einsames Rennen auf der seit 2024 unveränderten Strecke. Sie ist nicht schwer, aber letztendlich sind doch einige Höhenmeter zu überwinden und der frische Schotter auf den Waldwegen ab Kilometer drei machte sich schon bemerkbar.
Meine Zeit aus dem letzen Jahr konnte ich leider nicht erreichen, doch nach 38:48 Minuten erreichte ich das Ziel am Sportheim als Erstplatzierter des 10,7 Kilometer-Laufs.
Post Race
Im Ziel wartete meine Begleitung auf mich und auch einige Teammitglieder, die sich den 3,5km stellten, waren noch vor Ort. Ich erfrischte mich an der Zielversorgung, denn meine Flask, die ich mit auf die Runde nahm, war inzwischen leer.
Entlang der Strecke gab es in diesem Jahr für die Distanz wirklich viele Wasserstationen, die bei den Temperaturen sicher nicht schadeten.
Nach dem Duschen ging es in den angenehmen Teil des Tages über: Wir erfreuten uns am tollen Küchenbuffet, das auch 2026 nicht fehlen durfte. Vielen Dank an die vielen freiwilligen Helfer, die das jedes Jahr wieder auf die Beine stellen.
Fazit
Hier gibt es zu den Vorjahren nichts zu ergänzen. Die Veranstaltung lebt von der liebevollen Orga, der knackigen Strecke und bietet hervorragende Versorgung für Teilnehmer und Gäste zu fairen Preisen. Für mich bleibt der Lauf, trotz weiterhin fehlender Finisher-Medaillen, eine Empfehlung für Fans kleiner und familiärer Veranstaltungen.







